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Sessionvorschläge

Sessionvorschläge

Sessionvorschläge


Im Folgenden ein Beispiel, wie ein Sessionvorschlag aussehen sollte:

  • Sessiontitel: Beschreibung / Dein Name

Sessionvorschläge 2011



Und hier eure Vorschläge:

  • Content ist tot. Es lebe der Mehrwert!

Wir möchten in einem Workshop mit euch über folgendes Geschäftsmodell diskutieren: Leser bekommen im "Platz der Emotion" - im Buch, im Kapitel, auf der Seite, im Satz, im Wort einen direkten Draht zum Autor, zu Mitlesern und zu Facebook-Freunden. Durch ein sehr granulares Monitoring bis auf Wortebene ist ein extrem spitzes Zielgruppen-Marketing möglich. Damit können Werbepartner/Verlage den Content sehr effizient monetarisieren.

Welche Chancen haben Gedanken feinsinniger Autoren?
Ist Content nur noch ein Vehikel für Werbe-Anzeigen?
Spielen Verlage in Zeiten von Selbstverlagen noch eine Rolle?

Miriam Hofheinz Bookwire
Michael Dreusicke PAUX Technologies



Wir machen was mit Kinderbüchern! Wir verwandeln sie in enhanced ePubs


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Eine ganz kurze Session, in der ich Euch unser erstes „fixed layout“ ePub für das iPad zeigen möchte. Wir haben einen ersten Band aus der „Ritter Rost“ Reihe mittels HTML5-Programmierung in ein „musikalische ePub“ mit festem Layout umgewandelt. Läuft ganz wunderbar auf dem iPad und ist bestens vorbereitet für den Start von ePub 3.0
Eine interessante Alternative für alle Kinderbücher, illustrierte Bücher und sonstige anspruchsvoll gestalteten Bücher.

Ralph Möllers ralph.moellers@terzio.de


Book2look für Dummies


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Seit über einem Jahr ist book2look, ein Social Media Marketing Tool für Bücher nun am Start. Über 100 Verlage setzen es ein, über 7 Millionen Leseproben wurden in dieser Zeit angeschaut.
Ich würde Euch gerne ein bisschen über dieses Tool und seine Möglichkeiten erzählen. Wie kann ich so ein Biblet erstellen? Wie kommt es in die deutschen Online Shops? Wie kann ich es in meine Website oder Blog implementieren? Wie kann ich meinen eigenen Shop oder meinen Affiliate Account bei Amazon oder libri.de mit einem Biblet verknüpfen? Und was IST überhaupt ein Biblet? Wie kann ich die Verbreitung meiner Biblets fördern? Wie kann ich den Buchhandel, Blogger oder Communities mit den Biblets unterstützen. ….

Ralph Möllers ralph.moellers@book2look.com



Digitale Dandys, muntere Besserwisser und kuschelnde Dilettanten

Es gibt nicht DEN Social-Media-Nutzer, denn jeder sieht anders. Menschen nutzen die Möglichkeiten in unterschiedlicher Intentistät, mal passiv, mal aktiv und aus ganz unterschiedlichen Gründen. Basierend auf einer repräsentativen Umfrage haben wir eine Typologie der Social-Media-Nutzer entwickelt - vom Zögernden Zaungast bis zum Digitalen Dandy. Wir stellen die Typen vor und wollen mit Euch diskutieren, wie Buchhandel und Verlage auf deren Bedürfnisse eingehen können.

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Dirk Engel & Patrick Meier, UM / Akademie für Online-Marketing
dirk.engel@umww.com
http://www.universalmccann.de/social_media_studie/wave5/



(H)APP(Y) HOUR? | DO's and DON´Ts im App-Business

“Wer behauptet, das Thema Mobile ist für mich nicht wichtig, der kann seinen Laden schließen.” sagt Medienberater Volker Zanetti auf der Fachtagung SoLoMo der Leipzig School of Media.

Ist das wirklich so?
Braucht ein Verlag wirklich mobile Apps?
Und wenn ja welche?
Welche Player gibt es?
Welche Devices gibt es?
Wie tickt der mobile-Kunde?
Wo ist der mobile-Kunde?
Native Apps besser als Web-Apps?
Was wäre wenn es keine Bücher gäbe sondern nur Apps?
Sind App Käufer = Buchkäufer?
Was möchte der mobile-Kunde?

Nach einer kurzen Einführung in die App-Welt würde ich gerne mit euch diskutieren und Erfahrungen austauschen. Ich bringe die Erfahrung von heubach media & blue panther books aus fast 5.000.000 App Downloads mit und freue mich auf Eure.

Matthias Heubach | heubach media & blue panther books
iphone@heubach-media.de


Was ist erfolgreiches Social Media Marketing und wenn ja, kann ich das messen?

Angeregt unter anderem von diesem t3n-Artikel (http://t3n.de/news/vergesst-social-media-roi-306491/) und einem Tweet von Paul Fritze (http://twitter.com/#!/paulfritze/statuses/60593039877480448), der diesen Beitrag kritisierte, würde ich gerne auf dem Buchcamp über Sinn und Unsinn von Social Media ROI / Erfolgsmessung sprechen.

Wie kann ich messen, ob meine Social Media-Arbeit "gut" ist? Kann ich meine Arbeit mit harten Zahlen belegen oder muss man das Return on Investment für Social Media Marketing anders definieren? Welche Rollen spielen Aspekte wie Branding, Reputation, Share of Talk etc.

Und: Gibt es bei der Erfolgsmessung Unterschiede zwischen beispielsweise Internetbuchhandel, Sortiment und Buchverlagen?

Nach einer kurzen Einführung in die Thematik und die Vorstellung der verschiedenen Positionen würde ich gerne mit euch diskutieren und Erfahrungen austauschen.

Dominique Pleimling, Buchwissenschaft / Uni Mainz


Sehr gern! Ich bin dabei. Unbedingt. (Anett Gläsel-Maslov, Osiandersche Buchhandlungen)
Sehr schön, das freut mich! (Dominique)

  • Social Reading: Vom Bibelkreis zu YouPorn

Wieder ein neues Buzzword? Social Reading ist mehr als das. Warum hinter dem plakativen Begriff mehr steckt als der neueste Hype, warum Verlage sich jetzt damit beschäftigen sollten und was das alles mit Microcontent, Luhmanns Zettelkasten und dem Cumshot auf YouPorn zu tun hat.
In der Session möchte ich mit euch eine erste kleine Typologie und Taxonomie von Social Reading entwerfen.

Alexander Vieß, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Profil


  • Wer wird Visionär?

Wer Visionen hat, muss sie leben – und sie teilen. Der Börsenverein und das Forum Zukunft laden Euch ein, Visionen sichtbar und die Zukunft greifbar zu machen. In einem einzigartigen Seeding-Prozess möchte wir mit Euch die Möglichkeit entwickeln – innerhalb eines halben Jahres - Ideen in die Tat umzusetzen. Diese Session ist ein Kick-Off für diesen Prozess, der im Früjahr 2012 startet . Ihr möchtet auch im nächsten Jahr mitmachen? Eure Vorstellungen einbringen? Habt eine konkrete Idee in der Tasche? Möchtet diesen Prozess mitgestalten? Dann macht mit! Ihr seid der Publikumsjoker!

Der zweite Teil der Session funktioniert als interaktives Ratespiel. Die Teilnehmer bilden Teams, von dem ein Abgesandter auf dem heißen Stuhl die schnellste Antwort auf Digitalisierungsfragen geben muss. Wessen Team die meisten richtigen Antworten gibt, darf am Ende entscheiden wie man Visionär wird...

Auf dem heißen Stuhl sitzen mit Euch:

Dorothee Werner &
Michael Schneider


  • Potenziale im Internet erkennen und nutzen. Von der Idee bis zum fertigen Geschäftsmodell / Cao Hung Nguyen

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Das Internet bietet neue Möglichkeiten Ideen zu verwirklichen aus denen neue Produkte oder Geschäftsmodelle entstehen können. Wie lässt sich diese Chance nutzen, um Schritt zu halten mit dem schnelllebigen Medium? Was bedeutet das für das eigene Geschäftsmodell als Verlag oder Buchladen? In dieser Session möchte ich anhand eines konkreten Use Cases „Blogg dein Buch“ (http://www.bloggdeinbuch.de) den Prozess der Ideenfindung bis hin zur Umsetzung veranschaulichen. Passend dazu werden folgende Fragen diskutiert:

  • Wie kann ich mit den vorhanden Ressourcen neue Produkte schaffen?
  • Wie funktioniert die Ideenfindung?
  • Wofür ist der Kunde im Netz bereit zu zahlen?
  • Welche Bedingungen müssen für neue Ideen geschaffen werden?
  • Wie mache ich mein Geschäft fit für die Zukunft?

In einer gemeinsamen Diskussionsrunde möchte ich gerne mit euch die Antworten ausarbeiten. Also Quereinsteiger und mit den Wurzeln aus der deutschen Startup Szene kann ich aus dem Nähkästchen plaudern, wie junge Teams ticken und unser Blick auf die Buchbranche. Die Session kann ich an beide Tagen anbieten.

Cao Hung Nguyen, Co-Founder vom Startup EPIDU.de ( cao_hung.nguyen@epidu.de)



  • EPUB oder App? Chancen und Risiken durch digitale Lesegeräte

Der Anteil an den E-Book-Verkäufen in den USA, ist von fünf Prozent im Oktober 2010 auf 13 Prozent im Januar 2011 gestiegen (Quelle: Börsenverein). Was bedeuteten diese Zahlen für unseren Buchmarkt?

– Wer trägt die Risiken?
– Wo liegen meine Chancen?
– Welches ist das richtige Format für meine Bücher?
– Wie hoch ist der Finanz- und Arbeitsaufwand.
– Wann beginnt das Cashback? So wird mit E-Books Geld verdient.

Wie hoch sollte der Preis sein? Gerne werde ich aufzeigen, wenn gewünscht, wie man mit einfachen Mitteln den Print-Workflow stark vereinfachen und dabei auch noch E-Books produzieren kann. Wie man externe Autoren und Grafiker in die Arbeitsprozesse einbindet. Einblicke in den Produktionsverlauf und Ausblicke auf die Zukunft des E-Books. Ich würde mit Euch diskutieren ob das ganze für Euch praktikable ist und gerne Eure Ansätze hören. Je nach Interesse würde ich Samstag oder Sonntag anbieten / "Andreas (Andy) Artmann", artmann@markstein.com – Rufnummer +49 177 - 77 385 77

  • Verlage auf Facebook: Wir sind drin! Und jetzt?
In den letzten zwölf Monaten haben viele Verlage Fanpages auf Facebook erstellt. In dieser Session geht es uns um den Austausch über die Erfahrungen mit dem bisherigen Engagement auf Facebook:

- Wie ist die Facebook-Seite angekommen bei den Kunden/Lesern/Kollegen/Autoren?
- Wer pflegt die Seite? Wie viel Aufwand ist damit verbunden?
- Woher kommen die Inhalte? Werden exklusiv Inhalte für Facebook erstellt (multimediale Inhalte, Aktionen, FB-Reiter, Veranstaltungen)?
- Wie hoch ist die Akzeptanz im Verlag?
- Gibt es ein Budget für Facebook?
- Ist die Kommunikation auf Facebook eingebunden in andere Verlagsaktivitäten oder Teil von Kampagnen (klassisch, online)?
- Lässt sich etwas über Ziele sagen – und wurden einige davon bereits erreicht, andere vielleicht aufgegeben?
- Was hattet Ihr zu Anfang erwartet und haben sich Eure Erwartungen verändert?
- Wohin geht die Reise?

Als Einsteig zeigen wir einige Beispiele von Verlags-Fanpages und möchten dann zügig in die Diskussion und den Austausch einsteigen. Auf Facebook wollen wir uns konzentrieren, um eine Vergleichbarkeit herzustellen. Wir laden herzlich vor allem die Kolleginnen und Kollegen aus den Verlagen ein, deren Verlag bereits eine Facebook-Fanpage betreibt. Ziel ist es, gemeinsam einige Kriterien für Erfolg und Misserfolg einer Verlagspräsenz auf Facebook herauszuarbeiten – sowohl für die Pflege der Seite und die Kommunikation intern als auch für die Seite selbst und die Kommunikation nach außen und den Kundendialog.

Wibke Ladwig, ladwig@sinnundverstand.net, und Carsten Raimann, mail@carstenraimann.de
  • Spannend. Aber noch spannender finde ich die Frage, welche Ziele man erreichen will und ob FB für das Erreichen dieser Ziele die richtige Plattform ist. So 'ne Art Matrix könnte ein Ergebnis der Session sein: Du willst X und Y, dann hilft dir FB dabei durch X und Z. Oder zielt ihr eher auf Aufbau- und Ablauforganisation? Bin mir nicht sicher, ob ich die Zielsetzung der Session begriffen habe ;) Sascha
    • Es geht vor allem darum, die Verlagsmenschen, die eine FB-Seite betreuen, zusammenzubringen und die Erfahrungen bis jetzt zu vergleichen. Aufbau- und Ablauforganisation wird sicherlich ein wichtiger Punkt sein. Die Konzentration auf FB deshalb, weil es offensichtlich bei vielen Verlagen der Einstieg ins Social Web ist. Die Frage nach den Zielen und ob und wie sie bei FB erreicht werden können, kann (und wird hoffentlich) eine Rolle spielen. Zu eng möchten wir das hier aber gar nicht eingrenzen. Es geht um eine Statusklärung, nachdem in den letzten Monaten viele Verlage den Schritt ins Social Web getan haben. Eine wichtige Voraussetzung, um weitere Schritte zu planen. Wibke
    • Kk, verstanden. Danke für die Klarstellung Wibke :-) Sascha

  • Von Lessing zu Lessig: Was Crowdfunder, Entrepreneurial Journalists und Selbstverleger von der res publica literaria der Aufklärung lernen können
Das Social Web des 18. Jahrhunderts war die res publica literaria (Gelehrtenrepublik oder republic of letters). Auch die Protagonisten der deutschen Aufklärung waren bestens vernetzt und schrieben sich eifrig Briefe, um Nachrichten und Klatsch, politische Meinungen und Kritiken, Werke und Tipps auszutauschen – und um Alternativen zum herkömmlichen Verlagswesen zu entwerfen, das ihnen ausbeuterisch, feige und zu kommerziell erschien.
In meinem Einführungsvortrag gebe ich einen Überblick über die Selbstverlags- und Subskriptionsmodelle der Aufklärung – von Leibniz über Lessing und Bode, Bürger und Goeckingk, Klopstock, Voß bis hin zum schillernden Karl Friedrich Bahrdt, der mit einem Geheimbund nach Art des Illuminatenordens gleich den ganzen deutschen Buchhandel aufrollen wollte. Letztlich sind fast alle Crowdfunding-Experimente der Aufklärer gescheitert. Warum – das zeigen teils mitfühlende, teils bissige Analysen zeitgenössischer Verlagsbuchhändler wie Friedrich Nicolai oder Philipp Erasmus Reich. Kurz gesagt: Die Literaten hatten wenig Ahnung von Betriebswirtschaft – und sie hatten kein Internet.
Die Motivation vieler heutiger Crowdfunder, selbstverlegender Autoren und selbstvermarktender Journalisten ähnelt der Unzufriedenheit der Aufklärer mit dem etablierten Buchhandels- und Verlagswesen. Auch heute bleiben Autoren, Übersetzern, Journalisten, Grafikern und Fotografen oft nur Brosamen, und auch heute weist die Publikationslandschaft trotz der jährlichen Flut an Neuerscheinungen schmerzliche Lücken auf: Viele wichtige Werke, die den gesellschaftlichen Diskurs zu Themen wie Netzneutralität, Urheberrecht oder neue Formen der Kreativität und Kooperation voranbringen könnten, werden in Deutschland einfach nicht verlegt. Wenn wir das ändern wollen, sind wir gut beraten, von den Fehlern, aber auch von der Unternehmungslust, Scharfzüngigkeit und Findigkeit der Aufklärer zu lernen.
Andrea Kamphuis, kamphuis@science-texts.de (kann am späteren Samstagnachmittag keine Session abhalten)

  • Crowdfunding in der Buchbranche: rechtliche Fallstricke
Crowdfunding wurde kürzlich von Reuters zu einem der fünf großen kommenden Finanzierungstrends erklärt und boomt seit Herbst 2010 auch in Deutschland. Auch für die Buchbranche (Verlags- und Selbstverlagsszene, Buchhandlungen, Veranstaltungsorganisation ...) könnte das Modell tauglich sein.
Je nach Art des Projekts kann Crowdfunding aber mit rechtlichen Rahmenbedingungen in Konflikt geraten. Projektbetreiber sollten sich vorab umfassend informieren. Einige Beispiele, die für die Buchbranche relevant sind:
Finanzaufsicht: In einigen Ländern unterliegt der Handel mit Gewinnbeteiligungen oder Unternehmensanteilen strikten Regeln, die verhindern sollen, dass Laien Risiken eingehen, die sie nicht überblicken oder steuern können.
Künstlersozialversicherung: In Deutschland stellt sich die Frage, ob das Crowdfunding von Kreativprojekten von der KSK als künstlerische oder als nichtkünstlerische Einnahme eingestuft wird: Bei zu geringen künstlerischen oder zu hohen nichtkünstlerischen Einnahmen droht Künstlern eine Beendigung des Versicherungsverhältnisses.
Buchpreisbindung: Buchprojekte müssen dem Gesetz über die Preisbindung für Bücher genügen, das die Preisdifferenzierung strikten Regeln unterwirft. Dies ist z. B. bei dem crowdfundingtypischen Prämienstaffelsystem zu beachten.
Verwertungsgesellschaften: Projekte nach dem sog. Street Performer Protocol, bei denen Musikstücke oder andere Werke durch Crowdfunding „freigekauft“ und unter eine Creative-Commons-Lizenz gestellt werden sollen, geraten mit den Verwertungsgesellschaften (z. B. VG Wort oder GEMA) in Konflikt, mit denen die meisten Künstler Wahrnehmungsverträge abgeschlossen haben (tragisches Bsp.: SellYourRights).
Andrea Kamphuis, kamphuis@science-texts.de (kann am späteren Samstagnachmittag keine Sessions abhalten)

  • Community Building im Buchhandel
Wir transportieren unsere buchhändlerische Kompetenz ins soziale Netz - aber wie?

Community Building ist eines der gängigen Schlagworte, wenn es um die Zukunft des Sortimentsbuchhandels geht. Buchhandlungen sollen / wollen / müssen die Rolle, die sie lokal in ihren Regionen spielen, in den virtuellen Raum transportieren und dort zu Informationsvermittlern werden, die Interessengemeinschaften ein Forum bieten und an sich binden - letztlich natürlich immer auch mit dem Interesse am wirtschaftlichen Verkauf von Büchern / Medieninhalten und Nebensortimenten. Schön und gut - aber wie machen wir das ?

Die Fragestellung dieser Session soll über die offensichtlichen Antworten (Twitter-Feed und Facebook-Seiten einrichten usw. usf.), hinausweisen. Wir wollen uns mehr mit der Problematik beschäftigen, wie sich ein allgemeines Sortiment im Web 2.0 profilieren kann, da es per se ja den Anspruch hat, sich eben nicht durch spezifische Themen zu profilieren, sondern sehr unterschiedliche Interessen zu bedienen. Wie können wir es trotzdem leisten, ein Forum zu schaffen, das Anlaufpunkt für sehr unterschiedlich interessierte und motivierte Kunden ist?

Tobias Schmid, tobias.schmid@osiander.de
  • Was soll der Ausgangspunkt sein? In der Region tatsächlich eine Rolle spielende Unternehmen? Sascha
    • Ich verstehe die Frage nicht. Welche Region? Die Frage nach dem relevanten Bezugsrahmen muss doch jeder für sich selbst beantworten. Tobias Schmid
    • Hmm, wohl zu kryptisch formuliert :-) Du schreibst, das Buchhandlungen die Rolle, die sie lokal/regional spielen, auch online wahrnehmen sollten. Das heisst, der gedankliche Ausgangspunkt in deiner Session sind Buchhandlungen, die lokal/regional bereits eine Rolle spielen. Was ich nun fragen wollte: a) Verstehe ich das so richtig und b) geht es um die Übertragung der bereits ausgefüllten Rolle oder um die Präsentation der Produktpalette? Sascha
    • Ich beziehe mich bei meinem Themenvorschlag auf den aktuellen Diskussionsstand im Buchhandel. Die Antworten auf (a): Ja, (b): Es geht um die Rolle von Buchhändlern als Vermittler von Informationen / Literatur bzw. ihre Funktion, in ihren jeweiligen Regionen ein Forum für den Austausch über Leseinhalte bereitzustellen. Weiteres sollten vielleicht die Session-Teilnehmer klären? Tobias Schmid
    • Danke Thomas :-) Sascha
Aus terminlichen Gründen übernimmt Kollegin Anett Gläsel-Maslov die Session anett.glaesel-maslov@osiander.de.
Formal könnte sich die Session als offenes, selbstorganisierendes System konstituieren, d.h. ohne "Leitung", sondern als Kooperation der TeilnehmerInnen, bei der Fragen und Antworten gestellt und bearbeitet werden as we go along.


  • Vergesst Apps und Facebook -- Womit bekommen wir es auf dem Plateau der Produktivität zu tun?
DRM ist tot, Bücher verlieren Form und Format, Apps verlieren ihre Bedeutung, Facebook ergeht es wie MySpace und den VZs. Wie sehen die nächsten fünf Jahre aus? Was kommt nach dem E-Book, dass ja nie so recht kam?
Mir schwebt eine Jam Session vor. Nennen wir es Brainstorming, ein Ideengewitter. Hier die Spielregeln:
  1. Die Teilnehmer werden durchnummeriert, erhalten drei große Ideenkarten und drei kleinere Aufkleber. Jeder schreibt seine Nummer auf seine Karten und Aufkleber.
  2. Jeder Teilnehmer darf 3 konkrete Ideen auf je eine seiner drei Karte schreiben. Dazu haben wir neun Minuten Zeit. Jede dieser Ideen muss mit heutigen Möglichkeiten umsetzbar sein - auch wenn es ein Vermögen kosten würde (das James-Bond-Mantra für Qs Erfindungen).
  3. Jede Idee wird in exakt einem Satz vom Ideengeber vorgestellt und angepinnt. Auch hier: Schnell sein. In neun Minuten ist alles erledigt.
  4. Nach der Vorstellung der Ideen dürfen alle ihre kleinen Aufkleber auf beliebige Ideen kleben - auch alle drei Aufkleber auf die gleiche Ideenkarte, nur nicht auf die eigene!
  5. Das muss schnell gehen! Nur drei Minuten Zeit!
  6. Die drei Ideen mit den meisten Aufklebern werden drei Gruppen je sechs Minuten diskutiert. Die Gruppenaufteilung bleibt ein Geheimnis, damit sich die Teilnehmer nicht absprechen können.
  7. Je ein Sprecher jeder Gruppe trägt die Hauptgedanken seiner Gruppe für jede der Ideen vor.
Ziel der Sache ist nicht der tiefgehende Diskurs einzelner Ideen, sondern, tja, ein Ideengewitter. Ja, das klingt anstrengend, um genau zu sein: Es IST anstrengend. Wie wir alle wissen, liegt die Glückseligkeit nun mal nicht auf dem leichten Pfad ;)
Zeitansatz, wenn alles wie am Schnürchen läuft: 45 Minuten. Tatsächlich sollten wohl eher 60 Minuten angesetzt werden.
Aus meiner Sicht hat die Aktion dann ihr Ziel erreicht, wenn auch nur die Hälfte der Teilnehmer mit ein paar frischen Denkansätzen aus der Session geht und die im Laufe des Buchcamps unters Volk bringt.
Sascha A. Carlin, sc@itst.net

  • eBooks und das stationäre Sortiment
eBooks gibt es im Internet - man holt sie sich logischerweise von den großen Plattformen. Klar. eBooks beim Buchhändler? Das gibt's doch gar nicht...
Unsere Thesen: eBooks brauchen (auch) buchhändlerische Vermittlung, sie verkaufen sich offensichtlich nicht von alleine, das Sortiment ist bisher nicht in die Vermarktung der eBooks eingebunden, dies liegt auch am mangelnden Engagement des Handels.

Wir wollen diskutieren:
  • Braucht das Sortiment eBooks?
  • Brauchen die eBooks das Sortiment?
  • Falls beides ja, wie kann der Sortimentsbuchhandel das eBook-Geschäft befördern.
  • Welche digitalen Geschäftsmodelle können die Kundennähe und Kompetenz des stationären Buchhändlers miteinbinden?
  • Sind lokale (vor-Ort-) Geschäftsmodelle für den Vertrieb von eBooks denkbar?

René Kohl, kohl@kohlibri.de und Susanne Martin, info@schiller-buch.de (Session kann Sonntag gemacht werden)


  • Arbeitsmodelle der Zukunft - Wie wollen wir arbeiten?:
Laut der Studie „MehrWert. Arbeiten in der Buchbranche heute“ der BücherFrauen planen 52% der Befragten sich in den nächsten Jahren beruflich zu verändern, jeder zehnte will das außerhalb der Buchbranche tun. 
Für die gesamte Branche ist das zunächst keine erschreckende Zahl, für einzelne Unternehmen schon. Denn es ist zu befürchten, schlussfolgert die Verfasserin der Studie, Prof. Dr. Romy Fröhlich, „dass ein solches pro-aktives Wechselverhalten eher qualifizierte und engagierte als unmotivierte und reaktiv orientierte MitarbeiterInnen zeigen.“ (MehrWert, S. 49)

Der Fachkräftemangel macht also auch vor der Buchbranche nicht halt. Neben den technologischen Entwicklungen wird dies sicher eines der wichtigsten Themen der Branche sein. Vor allem was die Führungsebenen angeht.

Bisher gilt nämlich in unserer Branche wie in vielen anderen, was Sabine Asgodom in ihrem Artikel „Wir brauchen ein neues Führungsdesign“ (http://www.career-women.org) schreibt: „Die jetzigen Führungskräfte-Bilder sind nach den Anforderungen der neunziger Jahre gestaltet: Höher, schneller, weiter. Sie sind zu 100 Prozent auf den Mann mit Familienbetreuung zugeschnitten. Für jemanden, der bereit ist, 12 bis 14 Stunden zu arbeiten, und auch am Wochenende bei Fuß steht.“
Wollen wir alle so weiter arbeiten? Was sind wir bereit, für dieses Arbeitsideal zu opfern?

Vereinbarkeit von Beruf und Familie betrifft nicht nur junge Menschen mit Familien- und /oder Kinderwunsch. Ebenso trifft es Ältere, die vor der Frage stehen, wie sie die Pflege von Familienangehörigen mit den Erwartungen des Arbeitsmarktes in Einklang bringen könnten.
Aber Entscheidungen müssen nicht nur jede und jeder Einzelne für sich treffen; auch Organisationen müssen sich über familiengerechte Arbeitsmodelle Gedanken machen. Nur Unternehmen, denen es gelingt, zukunftsfähige Modelle zu erarbeiten, bleiben langfristig erfolgreich. Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen auch die Teilnehmenden der ersten Ausbildertagung auf dem mediacampus Anfang April 2011. Die Branche kann den Kampf um qualifizierte Fachkräfte nur gewinnen, wenn sie sich beim Thema „Arbeitsorganisation“ veränderungswillig zeigt.

Wie können wir uns solche „flexiblen Arbeits(zeit)modelle“ vorstellen? Wie könnten diese aussehen, damit wir alle in Zukunft familien- und geschlechtergerechter arbeiten als heute? Wie könnte eine Arbeitswelt aussehen, die die vielfältigen Anforderungen der Arbeitswelt mit den Bedürfnissen der Menschen, die darin arbeiten verbindet?
Wie können oder werden virtuelle Netzwerke und verbesserte Kommunikationswerkzeuge diese Entwicklung beeinflussen? Welche Infrastruktur oder welche Organisationsstruktur ist notwendig, um die Ziele zu erreichen? Nicht zuletzt: Wie lässt sich das oben erwähnte „Führungsdesign“ umgestalten?

Ideen zu diesen Fragen möchten die BücherFrauen auf dem BuchCamp zusammen mit anderen Teilnehmenden beiderlei Geschlechts entwickeln. Denn: Dies sind keine „Frauenfragen“ – zumindest sollten sie dies im 21. Jahrhundert nicht mehr sein.

Frauke Ehlers, frauke.ehlers@t-online.de, Friederike Saskia Heinen, s.heinen@web.de und Anja Lösch, anjaloesch@gmx.de


  • Prinzip Buch: WTF?!
Im Zusammenhang mit Medienwandel und Digitalisierung wird gern das Prinzip Buch herangezogen. Doch was um Himmels willen ist damit nur gemeint? Das gedruckte Buch in Leinen mit Schutzumschlag und Lesebändchen? Was an einem Enhanced Ebook ist "Buch"? Wie passen Hörbücher oder DVDs zum Prinzip Buch? Was bedeutet es für die "Buchbranche, wenn es möglicherweise immer weniger "Bücher im eigentlichen Sinne" gibt?

In dieser Session werfen wir einen Blick zurück in die Anfangszeit des gedruckten Buches und setzen uns mit der Gegenwart auseinander. Und entwickeln möglicherweise gemeinsam Definitionen und eine genauere Vorstellung von diesem Prinzip Buch sowie dessen - und unserer - Zukunft.

Wenke Richter, wenkerichter@googlemail.com, und Wibke Ladwig, ladwig@sinnundverstand.net



  • Enhanced Books: Die Zukunft des Buches am Beispiel des multimedialen Fantasy-Epos 'Der Erbe der Zeit' (iPhone/iPad)
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Der Erbe der Zeit ist seit März im iTunes-Store erhältlich und hat sich bisher mehr als 1000 mal verkauft. Doch wie ist das möglich? Der Autor ist völlig unbekannt und sein Roman ein Erstlingswerk. Dennoch hält er sich wacker vor Bestsellern wie "Der Schwarm" oder "Bis(s) zum Morgengrauen". ( http://itunes.apple.com/de/app/der-erbe-der-zeit-der-letzte/id420460468 )
Die Antwort ist ganz einfach. Sein Roman unterscheidet sich von allen anderen dadurch, dass er neben dem eigentlichen Leseerlebnis noch viel mehr bietet. Soundeffekte wie das Klirren von Schwertern oder das Donnern von Blitzen lassen den geneigten Leser noch tiefer in die Welt der Magie und Wissenschaft eintauchen. Zusätzlich wurden ausgewählte Kapitel mit Songs namenhafter Bands wie Nightwish, L'Âme Immortelle, Xandria und Letzte Instanz unterlegt. Beides zusammen bietet eine einzigartige Atmosphäre, die es so bisher noch nicht gegeben hat.

Sollte euch das Thema interessieren, würde ich mich sehr darüber freuen. Gerne können im Zuge der Veranstaltung auch noch andere Enhanced Books vorgestellt werden, ändert in dem Fall einfach den Titel des Themenvorschlags und ergänzt die entsprechenden Titel der Bücher.

Falls das Bild eher stört, bitte löschen.

"Christoph Schneider", autor@der-erbe-der-zeit.de


  • Transmedia Storytelling in der Verlagsbranche

Wo sind Geschichten zuhause? Anknüpfend an die Sessions von Christoph Schneider zu "Enhanced Books" und "Prinzip Buch:WTF?!" von Wiebke und Wenke würde ich gerne eine Session zum aktuellen Buzzthema Transmedia Storytelling vorschlagen.

Leitfragen dabei:
Was heißt transmedia genau, wie funktioniert transmedia Storytelling in der Buchbranche und können sich das nur die großen Verlage leisten?
Dabei möchte ich gerne einige ARGs (Alternate Reality Games) vorstellen bis hin zu Ansätzen, wie auch kleinere Player das Thema transmedia kreativ einsetzen können und würde dabei an das letzte stARTtogether in Berlin anknüpfen (http://www.startconference.org/2011/04/07/dokumentation-fotos-starttogether-berlin-transmedia-storytelling/)

Freue mich über Interesse am Thema und hoffe auf angeregten Austausch bis hin zum gemeinsamen Ideen spinnen

"Dorothea Martin", dm@das-wilde-dutzend.de

  • Games rule

Wir möchten mit euch über Gamification und dessen Auswirkungen auf Bücher und weitere Medien sprechen. Hier sind einige Anregungen dazu:

1. “From Lara Croft to L.A. Noire: It´s the story, dude!” Die Evolution des Storytelling in Games - und was das für Content-Produzenten bedeutet.

2. „Ich habe den Roman zu Ende gespielt.“ Wie Gamification als Enhanced Media das Ebook revolutioniert.

3. „Das Lesen der Anderen“ Digitales Lesen wird anders – dank Social Reading.

4. “Möhren, Mojo & The Most Wanted Fan” Social Gaming als stetes Belohnungssystem in allen Medien – auch in Büchern.

5. „Sendung mit der Maus 2.0“ Serious Games sind erst der Anfang – wie sieht die Zukunft von Lern-Apps und interaktivem Kinder-TV aus?

Frank Krings ( krings@book-fair.com / www.buchmesse.de / Blogpost zum Thema: http://bit.ly/iDtdrR )



  • Content-Veredelung und vernetzte Inhalte mit dem Microcontent Management System PAUX

Hier soll ein innovativer technologischer Ansatz diskutiert werden, der für das Schreiben, Lesen und Vermarkten von Texten neue Möglichkeiten eröffnet.

  • Semantic Publishing
Wie können Autoren mehrdimensionale Texte schreiben und dadurch viel mehr von ihrem Wissen oder ihren Ideen ausdrücken als beim herkömmlichen Text oder Hypertext?

  • Interaktiver Content







Wie können Leser mit Content in vielfältiger Weise interagieren, indem sie
1. über zusätzliche Ebenen Hintergrund-Informationen abrufen,
2. den Text nach Schwierigkeit und Relevanz ihren Bedürfnissen entsprechend neu aggregieren lassen,
3. Textbestandteile mit anderen teilen und diskutieren sowie
4. Textinhalte via E-Learning gezielt zu eigenem Wissen machen können.


  • Mehrschichtige Freemium-Modelle für Verlage
Wie lassen sich Texte mit Microcontent Technologie effizienter herstellen?
Welche neuen Mehrwert-Dienste können wie monetarisiert werden?

Das sind ein paar Fragen, die ich nach einer Mini-Präsentation gerne je nach Eurem Schwerpunkt-Interesse mit Euch auf- und verwerfen würde :)

  • Nachteil der Session
Wer schon ein *bisschen* von der XML- und vielleicht sogar Datenbank-Idee mitbekommen hat, kann noch besser mitdiskutieren.

  • Vorteil der Session
Es wird eine technologische Innovation vorgestellt und erfahrungsgemäß lebhaft und kontrovers diskutiert.

Michael Dreusicke, PAUX Technologies www.paux.de





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Tags Stichwörter: sessions

Letzte Änderung von Michael_Dreusicke am 07.05.2011 um 10:25

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Community-Details

  • Suche nach:

  • Community-Name

    BuchCamp 2012

  • Dein Gastgeber ist

    Alexander

  • Online seit

    25.02.2010

  • Mitglieder

    295

  • Sprache

    Deutsch